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EIN UNTERNEHMEN MIT SOZIALER ADER

EIN UNTERNEHMEN MIT SOZIALER ADER

Fotocredit: carostrasnik.com

 

Für den amerikanischen Ökonomen Milton Friedman lag die soziale Verantwortung eines Unternehmens darin, seine Gewinne zu steigern. Wirtschaften allein reicht nicht, findetPhilipp Bodzenta: „Die Basis eines guten Unternehmens ist, ein Anliegen zu verfolgen“, so der Unternehmenssprecher. „Dazu gehört natürlich Profitabilität, damit dieses Anliegen auch langfristig möglich ist. Gewinn ist also wichtig, aber es gibt weit mehr, was für uns zählt. Man nehme nur das Beispiel Special Olympics zur Hand.“ 1968 war Coca-Cola Gründungspartner der größten Sportbewegung für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. „Das passierte zu einer Zeit, wo sogar Frauen noch verboten war, an Marathons teilzunehmen“, so Bodzenta. Das zeigt, dass der Gedanke der Corporate Social Responsibility in der DNA des Unternehmens bereits seit Jahrzehnten tief verankert ist.

 

Soziale Verantwortung muss gelebt werden

„Soziale Verantwortung wahrzunehmen heißt aber nicht, Organisationen und deren Events ausschließlich monetär zu unterstützen“, sagt Bodzenta. „Soziale Verantwortung muss vom gesamten Unternehmen auch gelebt werden. Nur so ist sie nachhaltig. Wichtig ist, dass dieses Engagement ein ehrliches ist und keine Verpflichtung, um bloß nach außen hin besser dazustehen. Letztendlich ist man seinen Shareholdern, den Mitarbeitern und allen Beteiligten der Wertschöpfungskette verpflichtet.“

 

Richtiges Engagement zahlt sich aus

Bei allem Fokus auf die Geschäftsziele sollte daher durchaus ein Teil der Ressourcen in ökologische und soziale Ziele fließen. Seit 1984 geht jährlich mindestens ein Prozent des Gewinns an gemeinnützige Projekte. 2017 entsprachen die gemeinnützigen Beiträge sogar 1,2 Prozent der im Jahr 2016 erwirtschafteten operativen Erträge. „Wenn viele weitere Unternehmen diese Möglichkeit der sozialen Verantwortung einschlagen würden, würde ich das persönlich begrüßen“, so Bodzenta.

Für ihn ist es aber vor allem wichtig, dass etwas passiert, ob durch freiwillige Selbstverpflichtung oder andere Arten von Spenden. Aber zurück zu Milton Friedman: Bedeutet eine verantwortungsvolle soziale Unternehmenshaltung letztlich nur ‚Aufwand ohne Entlohnung‘? „Wir haben vor den Special Olympics Weltwinterspielen eine Studie in Auftrag gegeben, die zeigen soll, ob und wie sich dieses Engagement auf unser Unternehmen und die Zahlen auswirkt“, so Bodzenta. „Dabei hat sich gezeigt, dass es eine positive Korrelation mit der Unternehmensreputation sowie auch mit der Beziehung zur Marke mit sich bringt. Und dies wirkt sich natürlich mittelfristig auch auf die Geschäftszahlen aus.

Das richtige Engagement zahlt sich also aus. Darüber hinaus steigert solch ein Engagement auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter und deren Identifikation mit dem Unternehmen. Das wirkt sich natürlich auch positiv auf die Performance aus.“

 

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