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GIVING TUESDAY: DIE REVOLUTION DES GEBENS

GIVING TUESDAY: DIE REVOLUTION DES GEBENS

Karin Schmidt, Vorstand der Ronald McDonald Kinderhilfe:
„Ein Tag, an dem man gibt, schenkt, Gutes tut und spendet.“
Foto © Ronald McDonald Kinderhilfe


2012 fand der erste GivingTuesday in den USA statt. Seitdem hat sich er zu einem weltweiten Phänomen entwickelt. Über 40.000 Organisationen und Unternehmen beteiligen sich am weltweiten Tag des Gebens. Heuer findet er am 3. Dezember statt.

Alljährlich ruft der GivingTuesday weltweit Millionen Menschen auf, um gemeinsam das Geben zu zelebrieren. Initiiert wurde der Tag von der amerikanischen Organisation
92nd Street Y und der United Nations Foundation als Gegenbewegung zur Cyber Week. Denn während der BlackFriday und der CyberMonday den Startschuss für das Vorweihnachtsgeschäft geben, dient der GivingTuesday, der immer am Dienstag nach Thanksgiving stattfindet, für das Spenden, Schenken und Geben zu dieser Zeit. Regeln für den GivingTuesday gibt es eigentlich keine. Der Erfolg lebt vielmehr von kreativen Ideen. Unternehmen können ihre Mitarbeiter*innen für gemeinnütziges Engagement freistellen, den Spendenbetrag ihrer Kund*innen oder Mitarbeiter*innen verdoppeln, Produkte an gemeinnützige Einrichtungen übergeben, Blut spenden oder Kleidung und Know-how zur Verfügung stellen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Teil einer großen Bewegung
Rund um den Globus rufen viele Firmen Spendenaktionen ins Leben. So wie die Ronald McDonald Kinderhilfe, die mit ihren Häusern den Familien von schwerkranken Kindern ermöglicht, in derenNähe zu bleiben und sie so während der Behandlungen zu unterstützen. „Der GivingTuesday ist eine großartige Möglichkeit, auf die Kinderhilfe aufmerksam zu machen und Unterstützer*innen und Spender*innen für unsere Kinderhilfe Häuser und unsere Arbeit zu finden“, sagt Karin Schmidt, Vorstand der Ronald McDonald Kinderhilfe. „Ein Tag, an dem man gibt, schenkt, Gutes tut und spendet.“ Um andere zum Mitmachen zu animieren, ist es wichtig, die einzelnen Aktionen unter dem  #GivingTuesday in den sozialen Netzwerken zu teilen. Denn Teil dieser großen Bewegung zu sein, kommt letztendlich auch den mitmachenden Unternehmen zugute: Der GivingTuesday bietet eine hohe Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit für soziales Engagement und nutzt zudem das große Potenzial sozialer Medien. Neben den vielen positiven Aspekten ermöglichen Unternehmen zudem ihren Mitarbeiter*innen, sich durch soziales Engagement weiterzuentwickeln und so wertvolle neue Qualitäten wie Teamgeist in ihren Job einzubringen.

Freitagnachmittage für den guten Zweck
Neben dem Erfolg des GivingTuesday erobert ein weiteres sozialesKonzept die Welt. Die Initiative „Social Friday“ setzt sich dafür ein, Freitagnachmittage sozialen Tätigkeiten zu widmen. Ins Leben gerufen hat es der schweizerisch-mazedonische Unternehmer Fikret Zendeli. Er beobachtete, wie ab Freitagmittag die Produktivitätskurve stark abfiel. Warum also die Zeit nicht nutzen und Gutes tun? Das Marktforschungsinstitut Marketagent.com hat die Idee des „Social Friday“ nach Österreich geholt. Das Unternehmen stellt seine Mitarbeiter*innen einen Freitagnachmittag im Quartal für gemeinnützige Zwecke frei. Schlafsäcke und Thermomatten an obdachlose Menschen spenden, Kochen für Bedürftige, mit Bewohnern eines Seniorenheims Zeit verbringen oder die Einkäufe für betagte Nachbar*innen erledigen – die Möglichkeiten, sich sozial zu engagieren sind dabei vielfältig. Thomas Schwabl von der Marketagent.com online reSEARCH GmbH dazu: „Gerade in Zeiten maximaler Konsumorientierung finden wir es wichtig, dass auch dem Geben etwas Aufmerksamkeit geschenkt wird. Dem GivingTuesday gelingt es, für soziales Engagement zu mobilisieren und Awareness für all jene zu schaffen, denen es vielleicht nicht so gut geht. Daher wollten auch wir einen Beitrag leisten.“

giving-tuesday.at
hallo@giving-tuesday.at
Tel.: +43/1/276 52 98-22
#GivingTuesdayAT
Offizieller Partner: Fundraising Verband Austria

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