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GUTES GEMEINSAM  BESSER TUN

GUTES GEMEINSAM BESSER TUN

Unternehmensengagement prägt das Firmenimage, Corporate Volunteering das Team. Das gemeinsame Erfolgserlebnis beim Einsatz für gemeinnützige Zwecke verbindet und stärkt. Das kommt wiederum dem Unternehmen zugute, denn die eigenen Mitarbeiter*innen sind schließlich die besten Botschafter*innen der Unternehmenswerte.


Mittendrin statt nur dabei
Das Agenturnetzwerk dentsu austria unterstützt seit 2011 den Verein Lebenshilfe, der die Interessen und die Gleichstellung von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung vertritt. „Wir übernehmen für die Lebenshilfe Wien die Kreation und die Umsetzung von Werbekampagnen. Aktuell arbeiten wir wieder an einer neuen Idee und übernehmen auch die Media und den Website- und NewsletterSupport des Vereins“, sagt Jacqueline Kloft, Business Partner Marketing & PR bei dentsu austria. Für das Unternehmen liegt der Nutzen von Corporate Volunteering klar auf der Hand. „Das gesellschaftliche Engagement fördert die Kommunikation und die menschliche Ebene, denn man begegnet sich nicht nur im professionellen Arbeitsumfeld, sondern auch als Privatperson in einer Ausnahmesituation“, so Kloft. Die Mitarbeiter*innen kehren nach den Einsätzen bei der Lebenshilfe Wien immer glücklich zurück.
„Was wir dort erleben, ist eine zwanglose und positive Atmosphäre, die uns erdet und dankbar stimmt und auch die interne Kommunikation fördert.“ Für die Mitarbeiter*innen sei es außerdem wichtig, dass sich das Unternehmen gesellschaftlich engagiert und bei Aktionen mitwirkt. „Wer einmal an einer Corporate-Volunteering-Aktion im eigenen Unternehmen teilgenommen hat und die sinnstiftende Freude, die das soziale Engagement mit sich bringt, erlebt, hat weniger Berührungsängste und größere Motivation, sich auch außerhalb der Arbeitszeit zu engagieren“, sagt Nicole Reiter von der Lebenshilfe Wien. „Wir sind immer wieder auf der Suche nach Freiwilligen. Mit der Kampagne machs-mit-uns.at möchten wir verdeutlichen, wie einfach es ist, Menschen mit Beeinträchtigungen zu unterstützen.“

Engagement aktiv fördern
Als einer der führenden Anbieter für Personalmanagement-Software unterstützt Sage DPW aktiv soziale Anliegen. Mit der Sage Foundation animiert das Unternehmen neben der eigenen sozialen Verantwortung auch seine Mitarbeiter*innen dazu, an fünf Tagen im Jahr ehrenamtlichen Tätigkeiten nachzugehen. „Damit bieten wir ihnen natürlich nur ein begrenztes Zeitkontingent, um sich gesellschaftlich zu engagieren“, sagt Johannes Kreiner, Geschäftsführer Sage DPW. „Viele Mitarbeiter*innen nehmen dies aber zum Anlass, auch darüber hinaus in ihrer Freizeit gemeinnützig aktiv zu sein. Insofern wirkt sich die Mission, die wir mit der Sage Foundation verfolgen, auch positiv auf die Freiwilligenarbeit in der Gesellschaft aus.“ Wenn die Mitarbeiter*innen sich im Rahmen der Sage Foundation extern engagieren, dann setzen sie sich gezielt dafür ein, zusammen mit gemeinnützigen Organisationen anderen Menschen in der Gesellschaft zu helfen. Kreiner: „Dabei werden sie für eine bestimmte Zeit Teil eines Teams von Helfer*innen und beteiligen sich so direkt bei der Arbeit vor Ort.“ Diese Erfahrungen, zusammen mit dem Teamgeist, den sie im Rahmen ihres Engagements erleben, bringen sie dann in ihren Berufsalltag mit. Im vergangenen Jahr unterstützte Sage DPW fünf Hackathon-Workshops und spendete neben Geld auch Wissen. „Wir haben bei der Sage Foundation einen besonderen Schwerpunkt auf die Jugendförderung im Bereich der digitalen Welt und IT gesetzt“, so Kreiner, der auch Botschafter des YouthHackathon-Awards ist. „Hier investieren wir gezielt in die digitale Zukunft, welche die Grundlage für wirtschaftliches Wachstum und sozialen Fortschritt bildet.“ Sage DPW sei immer auf der Suche nach jungen Talenten mit digitalen Kompetenzen sowie frischen und innovativen Ideen. Besonders in Zeiten großen Wettbewerbs um qualifizierte Fachkräfte sei die Förderung des digitalen Nachwuchses wichtiger denn je. Kreiner: „Mit unserem Engagement im Bereich von Hackathons wollen wir junge Menschen für die digitalen Jobs der Zukunft begeistern.“


Eine Plattform für Freiwillige
Für Menschen, die sich sozial engagieren möchten, haben Hanna Lutz und Stephanie Frost in vielen deutschen Städten die OnlineEngagementplattform vostel.de gegründet. Hier finden Menschen, die Freiwilligenarbeit leisten möchten, Einsatzmöglichkeiten bei sozialen Organisationen, die Unterstützung benötigen. Neben der Vermittlung von Privatpersonen in gemeinnützige Projekte unterstützt vostel.de auch Unternehmen bei der Planung, Organisation und Durchführung von Corporate-Volunteering-Aktivitäten. „Für Unternehmen, die ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und ihren Mitarbeitenden ermöglichen möchten, sich während der Arbeitszeit in sozialen Projekten zu engagieren, bieten wir ein großes Paket an Leistungen: Über unsere Onlineplattform finden sie Einsatzmöglichkeiten, die zu ihnen passen, und können sich einfach dafür anmelden“, so Stephanie Frost. Für kurzfristige Einsätze eignen sich vor allem tatkräftige Hands-on-Aktivitäten, wie Renovierungs- und Gartenarbeiten, Sortieraktionen, Müllsammelaktionen, Ausflüge mit verschiedenen Zielgruppen und vieles mehr. Bei diesen Tätigkeiten steht der Aufwand, die Freiwilligen einzuarbeiten, im Verhältnis zum Nutzen. Diese Hilfe ist auch sinnvoll, wenn sich Freiwillige nur einmalig engagieren

Herausforderung Covid-19
Eine besondere Herausforderung stellte der Einsatz von Freiwilligenarbeit in Zeiten der Corona-Pandemie dar. „Die Pandemie und das damit verbundene ‚Physical Distancing‘ führte zunächst dazu, dass sich in den vergangenen Monaten nur wenige Freiwillige direkt vor Ort engagieren durften“, so Frost. „Verglichen mit den Vorjahren konnten wir von März bis Juni 70 Prozent weniger Engagementangebote mit direktem Kontakt zu Personen auf unserer Plattform veröffentlichen. Also haben wir umgedacht und neue (Online-)Engagementmöglichkeiten entworfen.“ Inzwischen findet man auf der Plattform doppelt so viele Einsatzangebote, die man von zu Hause aus erledigen kann. „So haben wir zum Beispiel Online-Hausaufgabenhilfe für geflüchtete Kinder, Online-Bewerbungstrainings oder das Testen von Webseiten unserer sozialen Partnerorganisationen angeboten.“

 

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