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STIFTUNGSENGAGEMENT IN ZEITEN DER CORONAPANDEMIE

STIFTUNGSENGAGEMENT IN ZEITEN DER CORONAPANDEMIE

Die Gemeinnützige Stiftung Philanthropie Österreich fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt in schwierigen Zeiten und schafft unbürokratische und schnelle Hilfe für Betroffene. Gerade in Krisenzeiten ist philanthropisches Engagement gefragt. Finanzielle Mittel müssen so eingesetzt werden, dass sie rasch den maximalen Nutzen für die Bedürftigen erzielen können. Damit engagierte Unternehmen in Zeiten der Corona-Pandemie unkompliziert ihre Spenden für Menschen in Not abwickeln können, hat die Stiftung Philanthropie Österreich zwei Initiativen gegründet. In schwierigen Zeiten wie diesen zeigt sich, wie wichtig zielgerichteter Einsatz für unsere Gesellschaft ist.


Hilfe für Künstler*innen in Existenznot
Der Ausbruch der Covid-19-Krise traf Kulturschaffende besonders hart. Künstler*innen konnten plötzlich weder ihre Werke ausstellen noch auftreten, geschweige denn gemeinsam proben. Vor allem Freischaffende gerieten dadurch in Existenznot. In dieser schwierigen Zeit zeigten sich engagierte Spender*innen und verantwortungsbewusste Unternehmer*innen solidarisch. Mit dem Wunsch, den Künstler*innen in der Krise beizustehen, traten sie an die Gemeinnützige Stiftung Philanthropie Österreich heran. Diese stellte mit der Initiative „Stiftungen helfen Künstler*innen“ einen Fonds zur Verfügung, um betroffene Künstler*innen mit Projektstipendien
 schnell und unbürokratisch zu unterstützen. Die Unternehmen und Spender*innen konnten auf diese Weise ihre Spenden direkt an den Fonds leisten, aus dem ein ehrenamtlicher Beirat die Stipendiat*innen auswählte. Die Stiftung Philanthropie wickelte die Vergabe ab und garantierte als Empfängerin der Spenden für die steuerliche Absetzbarkeit.


Hilfsfonds für die WHO
Die Corona-Pandemie stellte die Weltgesundheitsorganisation WHO vor eine extreme Herausforderung. Die widrigen Umstände lösten eine Welle der Hilfsbereitschaft aus: Zahlreiche Unternehmen und viele Spender*innen aus aller Welt wollten die Gesundheitsorganisation im Kampf gegen das Virus unterstützen. Auch in Österreich war die Bereitschaft groß und erste Unternehmen wollten etwas bewegen. Die Privatstiftung Philanthropie Österreich startete daher mit zahlreichen Stiftungen anderer Länder eine Spendenaktion und gründete dazu einen WHO-Unterstützungsfonds. Als Bonus stellte die Abwicklung der Spenden durch die Stiftung zudem sicher, dass die Unternehmen diese steuerlich wirksam als Betriebsausgaben absetzen konnten.

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