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Rechte fordern - Gleichstellung fördern

Rechte fordern - Gleichstellung fördern

Was war die Zielsetzung des Projektes?
Bereits seit dem Jahr 2007 unterstützt die OeKB Versicherung drei langfristige CARE-Projekte, deren Ziel die Stärkung von Frauen in den Ländern Äthiopien, Uganda und Nepal ist. Ausgeschlossen von Bildung und Erwerbsmöglichkeiten, von politischer Mitsprache und Grundrechten, Opfer von sexueller Gewalt, tragen Frauen oft die größte Last der Armut.
Mit dem Programm „Rechte fordern – Gleichstellung fördern“ setzt sich CARE in ehemaligen Konfliktregionen und chronisch von Ernährungsunsicherheit betroffenen Ländern für die Stärkung von Frauen und Mädchen ein. Derzeit werden im Rahmen dieses Programms Projekte in Äthiopien, Nepal und Uganda umgesetzt.
CARE verfolgt dabei einen holistischen Ansatz und setzt sich für die Stärkung (Empowerment) von Frauen auf verschiedenen Ebenen ein: Maßnahmen zur ökonomischen und politischen Stärkung von Frauen werden mit der Forderung nach gleichen Rechten, gleichberechtigtem Zugang zu Land und ökonomischen Ressourcen und dem Schutz vor Gewalt verbunden.
Das Programm bietet psychosoziale Unterstützung, fördert den Dialog in den Gemeinden und regt dazu an, Geschlechterrollen zu reflektieren, um gemeinsam die Ursachen von Armut, Diskriminierung und Gewalt zu diskutieren und letztlich überwinden zu können.


In welcher Form erfolgte die Spende?
In Form einer jährlichen Geldspende.


Wie war das Ergebnis für die Begünstigten?
Durch die regelmäßige jährliche Unterstützung ist OeKB Versicherung ein wichtiger und verlässlicher Partner für das langfristige Projekt. CARE hat die Stärkung von Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter zum Fokus seiner Arbeit gemacht, um zur Umsetzung der Menschenrechte beizutragen und Armut nachhaltig und effektiv zu bekämpfen.


Wie kann die Nachhaltigkeit des Projektes gesichert werden?
In Uganda und in Nepal haben bewaffnete Konflikte tiefe Wunden in der Gesellschaft hinterlassen. Daher bietet das Programm psychosoziale Unterstützung durch SozialarbeiterInnen, die Beratung anbieten, psychologische, medizinische und rechtliche Unterstützung vermitteln und den Dialog in den Gemeinden fördern. Dadurch sollen einerseits die gesellschaftliche Solidarität nach dem Ende gewaltsamer Konflikte gefördert, von der Gesellschaft besonders isolierte Menschen wieder stärker in die Gemeinschaft eingebunden und das Bewusstsein für frauenspezifische Probleme und Benachteiligungen in der Gesellschaft erhöht werden.
In Äthiopien werden im Rahmen des Programms gezielte Maßnahmen zur Ernährungssicherung & Klimawandelanpassung (food security & climate change adaptation) gesetzt, um die chronische Nahrungsmittelknappheit zu beenden.


Ein Schwerpunkt des Programms ist es, Geschlechterrollen zu reflektieren und Diskriminierungen und Benachteiligungen gegenüber Frauen aufzuheben. Aus der Erfahrung bisheriger Programme hat sich gezeigt, dass Frauenförderung besonders dann wirksam ist, wenn Geschlechterrollen kritisch hinterfragt und Beziehungen zwischen Männern und Frauen diskutiert werden können. Im Rahmen des Programms werden daher Männer gezielt einbezogen (Engaging Men & Boys). Freiwillige Aktivisten, meist Ehemänner von Frauen, die an Spar- und Kreditgruppen teilnehmen, engagieren sich als positive Rollenvorbilder in ihrem Umfeld für Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern und in der Gewaltprävention.
Für OeKB Versicherung:
Bewusstseinsbildung - Im Rahmen der Kooperation gibt es eine jährliche Informationsveranstaltung über das Projekt für die MitarbeiterInnen der OeKB Versicherung.
Dadurch positioniert sich der Förderer bei den eigenen MitarbeiterInnen als Arbeitgeber mit gesellschaftlicher, globaler Verantwortung. Das Genderbewusstsein des Förderers wird bestätigt.


Weitere Informationen:

Die Ziele der Projekte und nähere Infos.

www.oekbversicherung.at

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